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Ein Datenmanagementplan (DMP) beschreibt den strukturierten Umgang mit Forschungsdaten innerhalb eines wissenschaftlichen Projekts. Er dokumentiert, wie Daten erhoben, verarbeitet, gespeichert, dokumentiert und langfristig verfügbar gemacht werden. Damit ist der DMP ein zentrales Instrument des Forschungsdatenmanagements und zugleich ein wichtiges Werkzeug des Projektmanagements.
Ein DMP wird während des gesamten Projektverlaufs genutzt und regelmäßig aktualisiert. Als „lebendes Dokument“ unterstützt er Forschende dabei, alle Schritte des Datenlebenszyklus von der Datenerhebung bis zur Archivierung oder Veröffentlichung der Daten systematisch zu planen und zu dokumentieren.
Die Erstellung eines DMP bietet mehrere Vorteile für Forschungsprojekte:
Ein DMP umfasst in der Regel folgende Aspekte:
basierend auf RDMO Fragenkatalog (generischer Katalog)
DMPs und die darin enthaltenen Daten-Fragen sind nicht immer selbsterklärend. Bei der Umsetzung helfen DMP-Beispiele und Muster-DMPs für verschiedene Forschungsförderer. Eine Auswahl zur Veranschaulichung:
Für Studierende empfehlen wir das „FDM-Logbuch“. Es unterstützt Studierende aller Fachrichtungen dabei, beispielsweise im Rahmen einer Abschlussarbeit den Umgang mit Forschungsdaten strukturiert zu planen und zu dokumentieren.
RDMO-BB (Research Data Management Organiser Brandenburg) ist ein webbasiertes Tool zur Erstellung von DMP. Es unterstützt Forschende dabei, den Umgang mit Forschungsdaten im Projekt systematisch zu planen, zu dokumentieren und während des gesamten Projektverlaufs zu aktualisieren.
Der Dienst wird im Rahmen der Landesinitiative Forschungsdatenmanagement Brandenburg (FDM-BB) bereitgestellt und steht Studierenden und Mitarbeitenden der brandenburgischen Hochschulen zur Verfügung.
Mit RDMO-BB können Datenmanagementpläne als aktive, versionierbare Dokumente erstellt und gemeinsam bearbeitet werden. Das Tool enthält strukturierte Fragenkataloge zum Forschungsdatenmanagement entlang des gesamten Datenlebenszyklus. Dabei stehen verschiedene Templates zur Verfügung, die sich an den Anforderungen gängiger Förderorganisationen orientieren, etwa der Deutsche Forschungsgemeinschaft oder von Horizon Europe.
RDMO-BB ermöglicht unter anderem:
Das Tool unterstützt damit Forschende dabei, Anforderungen an das Forschungsdatenmanagement frühzeitig zu berücksichtigen und Daten langfristig nachvollziehbar und nachhaltig zu organisieren.
Weitere Informationen, Anleitungen und Kontaktmöglichkeiten stellt das RDMO-BB-Helpdesk bereit. Fragen Sie bitte auch das FDM-Team der TH Brandenburg.
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